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Ansprechpartner

Herr
Matthias Schalk
Jugendrotkreuz Ostholstein

ssd@jrk-oh.de

Fragen und Antworten zum Schulsanitätsdienst

Was macht der Schulsanitätsdienst?

Er leistet in der Schule in Notfällen Erste Hilfe, dokumentiert die Hilfeleisung, ist für die Überprüfung und Ergänzung der Verbandsmaterialien zuständig, achtet auf Gefahrenquellen in der Schule und hilft bei der Beseitigung. Er sichert Veranstaltungen in der Schule, wie Sportfeste oder Wandertage ab. Kurzum: Er sorgt für mehr Sicherheit in der Schule.

Wer kann Schulsanitäter werden?

Alle Schüler/-innen, die eine Erste-Hilfe-Grundausbildung haben und sich reif genug für diese Aufgabe fühlen. Vorraussetzung ist natürlich, dass es an der Schule einen Schulsanitätsdienst des Jugendrotkreuzes gibt und sichergestellt ist, dass Interessierte gründlich in Erster Hilfe geschult und durch eine Kooperatinslehrerin oder einen Kooperationslehrer betreut werden können.

Wie viel Zeit nimmt der Schulsanitätsdienst in Anspruch?

Der Schulsanitätsdienst wird meist in Form einer Arbeitsgemeinschaft an der Schule angeboten. Regelmäßige Treffen sind also Pflicht. Die Erste-Hilfe-Ausbildung zu Beginn findet in der Regel während der Schulzeit statt. Dazu kommt der über einen Plan geregelte tägliche Dienst. Gerade in den Pausen sollte der Schulsanitätsdienst präsent, in Notfällen aber auch in der Unterrichtsstunde erreichbar sein.  

Was muss die Schule tun?

Die Schule muss ihren Schulsanitätsdienst unterstützen. Sie muss einen geeigneten Raum für die Versorgung der Verletzten sowie das notwendige Verbandszeug bereitstellen. Außerdem sollte ein/-e Kooperationslehrer/-in die Betreuung des Schulsanitätsdienstes übernehmen.

Was hat die Schule davon?

Schulsanitäter/-innen sind darin ausgebildet, Gefahren zu vermeiden. Passiert doch etwas, sind sie sofort zur Stelle, helfen kompetent und verrringern so die Unfallfolgen. Darüber hinaus werden im Schulsanitätsdienst Menschlichkeit, Hilfeleistung und Toleranz trainiert, was wiederum das soziale Klima der Schule positiv beeinflusst.

Was passiert im Notfall?

Innerhalb des Schulsanitätsdienstes gibt es feste Teams, die abwechselnd für den Einsatzfall eingeplant werden. Passiert tatsächlich etwas, muss das Team, das gerade Dienst hat, über Durchsagen, Funkgeräte oder Boten informiert werden. Es kümmert sich dann am Unfallort um die Verletzten oder Erkrankten, veranlasst gegebenenfalls die Alarmierung des Rettungsdienstes und leistet Erste Hilfe. Anschließend wird der Einsatz für eventuelle Versicherungsfragen dokumentiert.

Ausbildung von Schulsanitätern

Ausbildungsphase

Bevor der Schulsanitätsdienst startet, werden die Schüler durch einen Erste-Hilfe-Kurs ausgebildet. Nach 8 Doppelstunden kann der Dienst dann aufgenommen werden.

Betreuungsphase

Die weitere Betreuung und Fortbildung wird durch einen SSD-Koordinator des Roten Kreuzes durchgeführt. Dieser kommt bei Bedarf und zu regelmäßigem Austausch in die Schule.